Peer Reviews zu Sozialschutz und sozialer Eingliederung sowie Bewertung im Bereich soziale Eingliederung

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Soziale Entwicklung in Kommunen - Mobilisierung aller relevanten Akteure und Förderung der Partizipation von Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind

Gastgeberland : Portugal

 

Ort und Datum : Monsaraz und Lissabon , 12. - 13.9.2005

Peer-Länder : Zypern - Dänemark - Frankreich - Ungarn - Irland - Italien - Malta - Schweden

 

Mobilisierung aller relevanten Akteure und Förderung der Partizipation von Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind

Maßnahmen zur "Sozialen Entwicklung" sind Teil des portugiesischen Programms für Beschäftigung, Ausbildung und soziale Entwicklung (OPETDS), das Aspekte der Europäischen Beschäftigungsstrategie und des Nationalen Beschäftigungsplanes implementiert und gleichzeitig ein essentielles Element für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes zur Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und des Regionalen Entwicklungsplanes (RPD) darstellt. Sie repräsentieren eine Schlüsselstrategie im sozialen Bereich zur Bildung eines Netzwerkes von Angeboten zur Unterstützung sozial benachteiligter Gruppen und fördern somit auf effektive Weise die Strategien zur Chancengleichheit. Außerdem sind sie eng verknüpft mit der Politik des Europäischen Sozialfonds zur Entwicklung der Humanressourcen.

Die Maßnahmen zur "Sozialen Entwicklung in Kommunen" sind ein Teil dieses Maßnahmepaketes zur "Sozialen Entwicklung". Sie werden in ganz Portugal mit Ausnahme der Azoren, Madeiras und der Region Lissabon implementiert und beziehen sich auf 200.000 bis 300.000 Menschen (2002-2007). Ihr zentrales Ziel ist die Entwicklung der Kommunen besonders in strukturschwachen Gebieten auf der Basis lokaler sozialer Entwicklungsinitiativen. Grundlage der einzelnen Maßnahmen sind Projektvorschläge, die auf kommunaler Ebene und/oder durch NROs entwickelt wurden (Bottom-up-Ansatz). Die Vorschläge sollten in übereinstimmung mit den globalen Zielsetzungen zur Förderung sozialer Entwicklung sein und werden mithilfe einer standardisierten Bezugsmatrix vorbereitet. Es können sowohl kleine als auch größere, umfassendere Vorschläge eingereicht werden. Bewerbungen werden vom technischen Stab des OPETDS geprüft. Die Finanzierung wird auf der Basis einer Reihe von Auswahlkriterien gewährt, wie beispielsweise, ob es sich um ein integriertes Projekt handelt, um die Entwicklung von partnerschaftlichen Netzwerken, die Förderung gemeinsamer Verantwortlichkeit und Partizipation, und ob die Bedingungen für die Nachhaltigkeit der Intervention geschaffen werden. Wird ein Projektantrag anerkannt, so wird er in der Regel vollständig finanziert.

Die Maßnahme umfasst drei Modellaktionen:

  • Die Förderung von Partizipation und kommunalen Aktivitäten. Diese Aktionen zielen auf heruntergekommene städtische und vorstädtische Regionen und verarmte ländliche Gebiete, besonders solche, wo Faktoren sozialer Ausgrenzung vorherrschen.
  • Die Entwicklung der persönlichen und sozialen Fähigkeiten. Diese Aktion zielt auf Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene im Erwerbsalter mit spezifischen Schwierigkeiten, Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden.
  • Ausbildung und Qualifizierung von Gemeinwesenarbeitern.

Projektvorschläge können sich sowohl auf eine bestimmte dieser Modellaktionen richten als auch diese miteinander kombinieren. Eine im Jahr 2002 vorgenommene Auswertung zeigte, dass 76% der Projektideen zwei oder drei Aktionsschwerpunkte kombinierten. Die teilnehmende Population ist zu fast 60% weiblich, und 80% der Begünstigten sind im erwerbsfähigen Alter. Eine auf Fallstudien basierende qualitative Auswertung, die teilweise mit einer quantitativen Analyse kombiniert war, wurde 2004 durchgeführt. Die Resultate sind auf der Website www.poefds.pt zugänglich.


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Peer Review Manager

Ms Thea Meinema   ( NIZW )

 

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